BeruflichesGymnasium

BeruflichesGymnasium (18)

Kein Platz war mehr frei, als am Mittwoch das Berufliche Schulzentrum Hechingen (BSZ) zum Tag des Beruflichen Gymnasiums geladen hatte. An die zweihundert Schülerinnen und Schüler, meist samt mindestens einem Elternteil, drängten sich in den größten Klassenraum am Schlossacker. Schulleiter Dr. Roland Plehn und Abteilungsleiter Martin Walczok begrüßten die Interessenten und freuten sich sichtlich über das große Interesse vor Ort. Die Veranstaltung wurde zudem live via BigBlueButton und Instagram übertragen, und auch hier war das Interesse mit über 80 Zuschauerhaushalten beachtlich.

Schulleiter Dr. Roland Plehn zeigte sich vom großen Interesse am Tag des Beruflichen Gymnasiums beeindruckt

 

Nach einem kurzen Info-Film zum Hechinger Beruflichen Gymnasium moderierten die Lehrkräfte Lisa Wolf und Jonas Preiß den weiteren Verlauf der Veranstaltung. Parallel zu den vier verschiedenen gymnasialen Profilen beantworteten Schülerinnen und Schüler als Team Finanzmanagement, Team Wirtschaft, Team Gesundheit und Team Psychologie die Fragen des interessierten Publikums. Auffällig war, wie gut sich die Schülerinnen und Schüler am BSZ aufgehoben fühlen: von den Einführungstagen, über die Schüler-Lehrerbeziehungen auf Augenhöhe bis hin zu den guten Klassengemeinschaften – die Berichte der verschiedenen Teams waren ausnahmslos so positiv, dass Herr Preiß schnell versicherte, die Teams seien vorab nicht instruiert worden.

Nachdem alle Fragen zu etwa den Zugangsvoraussetzungen, dem Bewerbungsverfahren oder den Klassengrößen beantwortet waren, empfahlen alle Schüler-Teams, sich die Auswahl des jeweiligen Profils nicht zu schwer zu machen. Zwar biete das jeweilige Profil die Chance, den eigenen Interessen alltags- und berufsbezogen zu begegnen, aber damit sei keinesfalls eine Festlegung für den weiteren Bildungsweg getroffen, denn schließlich erhalte man nach drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife. Es sei also kein Problem, wenn man sich nach dem Abitur doch noch für einen anderen Bereich entscheide: Mit einem Abitur, das an einem beruflichen Gymnasium erworben wurde, könne selbstverständlich auch bundesweit jedes andere Universitätsfach studiert werden.

Von besonderem Interesse waren auf dem Markt der Informationen die berufsbezogenen Fächer

 

Anschließend hatten Eltern sowie Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auf dem „Markt der Informationen“ bei den Lehrkräften der Schule genauer über die einzelnen Fächer zu informieren. Eine weitere Informationsmöglichkeit vor Ort, auch zu den anderen Schularten des BSZ, bietet sich am Infotag Anfang Februar.

Dez 08, 2022

109 Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr am Beruflichen Gymnasium des Beruflichen Schulzentrums Hechingen das Abitur bestanden. Das beste Abitur gelang Lara Gasteier mit 833 Punkten und dem Traumschnitt von 1,0. Diesen schaffte auch Maike Marie Diebold.

Die Preisträger:
Pascal Bühler, Jule Eger, Maike Diebold, Hannah Duttweiler, Franziska Eichinger, Lara Gasteier, Juliana Heiner, Svenja Kolb, Maria Litges, Madleen Nichter, Sophia Rager, Nina-Marie Roos, Lea Sattler, Manuel Scheu, Anna Scheufele

Sonderpreise:
• Preis der Jahrgangsbesten, Förderverein BSZ-HCH: Lara Gasteier
• Preis im Fach Deutsch/Scheffel-Preis, Literarische Gesellschaft e.V.: Franziska Eichinger
• Preis im Fach Pädagogik und Psychologie, Heidehof Stiftung: Lara Gasteier, Julia Haug
• Preis im Fach Gesundheit und Pflege, Heidehof Stiftung: Maike Diebold
• Preis im Fach Wirtschaft, Südwestmetall-Schulpreis Ökonomie: Lea Sattler
• Preis im Fach Finanzmanagement, BW-Bank: Elias Brunner
• Preis im Fach Französisch, Partnerschaftskomitee der Stadt Hechingen: Sophia Rager
• Preis im Fach Englisch, Förderverein BSZ-HCH: Juliana Heiner
• Preis im Fach Mathematik, Deutsche Mathematiker-Vereinigung: Maria Litges
• Preis im Fach Physik, Deutsche Physikalische Gesellschaft: Hannah Duttweiler
• Preis im Fach Chemie, Gesellschaft Deutscher Chemiker: Elisabeth Schäfer, Marc Herrmann
• Preis im Fach Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Landeszentrale für politische Bildung: Franziska Eichinger
• Preis im Fach Katholische Religionslehre: Hannah Duttweiler, Madleen Nichter
• Preis für besonderes soziales Engagement, Förderverein BSZ-HCH: Lea-Sophie Bendix


Belobigungen erhielten:
Michelle Aigner, Mira Bacher, Karolin Bachmann, Lina Bade, Felix Beck, Lea-Sophie Bendix, Elias Brunner, Lea Dehner, Kim Diksic, Nina Fischer, Jessica Dekold, Celina Freudenmann, Pia Gulde, Laura Haiber, Pia Hantschke, Julia Haug, Angelika Heil, Marc Herrmann, Michelle Holderied, Susan Khalil, Julia Mauz, Lorena Müll, Anna Muschal, Nina Petznik, Marc Rath, Sarah Rebbe, Lea Riccobono, Anna Schäfer, Elisabeth Schäfer, Judith Schäfer, Leonie Schneider, Tim Schönhense, Lisa Stobe, Natalie Stopper, Domnik Sülzle, Tamara Thomke, Anne Weiß, Florian Wiktorin, Jenna Wolf, Sandra Zelic

Die weiteren Abiturienten:
Ronja Albrecht, Noa Alilovic, Aylin Arslan, Marcel Balistreri, Daniel Bastos, Elisabeth Bat, Lena Blümel, Laura-Sophie Butz, Joeylina Czubas, Alissa Faul, Magnus Frick, Anna Gamm, Dominik Geidel, Dinan German, Semira Gicic, Lea Gulde, Marvin Hauff, Lea Hermann, Mailin Hipp, Dominic Ilgner, Leonie Ilka, Elias Jauch, Jemima Joy, Aziza Kamolova, Gizem Kaptanoglu, Celine Koch, Niklas Koch, Lars Kohle, Nico Kübler, Leonard Kurz, Jan Laborius, Luan Lehnhoff, Verena Luik, Vivien Mayer, Ines dos Santos Mendoca, Stavros Mpouras, Erkut Odabasi, Kim Pfister, Josef-Gabriel Renner, Emille-Claire Richter, Nils Rohr, Nina Saile, Jana Schmid, Alena Schneider, Annalena Schneider, David Spieler, Nick Sulzer, Sarah Thoma, Zisan Tosun, Ana Vidovic, Elif Yavru, Sila Yilmaz, Pia Zinnebner, Giuliana Zimmermann

Klasse 13-1 (Klassenlehrer Dr. Detlef Schreiber)

Klasse 13-2 (Klassenlehrerin Anna Lorenz)

Klasse 13-3 (Klassenlehrerin Marina Klenk)

Klasse 13-4 (Klassenlehrer Jonas Preiß)

Klasse 13-5 (Klassenlehrer Marcel Schopfer)
Jul 10, 2022

Das Berufliche Schulzentrum Hechingen verabschiedete den Abiturjahrgang 2022: Abiturientinnen und Abiturienten des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums sowie des Wirtschaftsgymnasiums bekamen in der Balinger Stadthalle ihre Zeugnisse und damit „das goldene Ticket zur Freiheit“ überreicht.

Nach zwei Jahren mit coronabedingten Einschränkungen konnten die Leistungen der Abiturientinnen und Abiturienten endlich wieder gebührend gefeiert werden. Schulleiter Dr. Roland Plehn eröffnete den Abiball, der von Franziska Eichinger und Laura Haiber moderiert wurde.

Dr. Roland Plehn

Er blickte auf die letzten Jahre zurück, die von Corona in besonderem Maße geprägt gewesen seien. „Pandemiebedingt mussten Studienfahrten, Kursfeten und weitere teambildende Zusammenkünfte ausfallen, die aber eigentlich aus der Oberstufenzeit nicht wegzudenken sind“, bedauerte der Schulleiter den 2022-er Abitur-Jahrgang. „Stattdessen mussten sie sich mit neuen Kommunikations- und Lernformaten auseinandersetzen“, so Dr. Plehn weiter. Dank einer Gemeinschaftsaktion mit Eltern und Lehrkräften sowie Disziplin und Pragmatismus sei es aber gelungen, die Schulzeit unter diesen besonderen Bedingungen erfolgreich zum Abschluss zu bringen. „Dafür ist Ihnen besondere Anerkennung zu zollen!“, beglückwünschte Dr. Plehn die Anwesenden. Der 2022-er Abitur-Jahrgang habe in dieser Krise einen enormen immateriellen Reichtum erworben, der letztlich beflügeln werde, zeigte er sich zuversichtlich für den weiteren Weg. Sein erster Dank galt den Eltern, die je nach Lebenssituation und multifunktional, „als Lehrkraft, Bäckerin, Chauffeur, Netzwerkadministratorin, Seelentröster, Telefonistin, Finanzberater, Ärztin, Hotelier“ zum Erfolg einen großen Teil beigetragen haben. Auch die Lehrkräfte um Abteilungsleiter Martin Walczok hätten bewiesen, dass auch unter schwierigen Bedingungen Verlass auf sie sei. Dies gelte in besonderem Maße auch für die Sekretärinnen Frau Jutta Meßmer und Daniela Wolf sowie Hausmeister Heiko Foltin.

Franziska Eichinger

Anschließend erfolgten die Übergabe der Zeugnisse, Belobigungen, Preise und Sonderpreise sowie die Scheffel-Preis-Rede von Franziska Eichinger. Sie halte mit dem Zeugnis zwar gemäß dem diesjährigen Abi-Motto zwar das goldene Ticket zur Freiheit in den Händen, doch dies sei auch der Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt, „in dem wir selbstständig das Spiel des Lebens spielen müssen“, so die Scheffel-Preisträgerin. Wehmütig bekannte sie, dass sie jetzt schon ganz schön ob der damit verbundenen Verantwortung ins Schwitzen gerate. Wie der Schulleiter blickte auch Frau Eichinger auf die Schulzeit unter Coronabedingungen zurück. Die durch die Lockdowns bedingten Neuerungen seien für alle eine Herausforderungen gewesen. Danach sei die Schule zum Rückzugsort und Ort des Lernens geworden, ein Ort der Zusammenkunft, des Austausches, ein Fluchtort vor seiner Familie. „Für unseren nächsten Lebensabschnitt haben wir alles was wir brauchen – auf dem Papier und im Herzen. Ich weiß nicht, wo es uns hin verschlägt, aber ich weiß, dass es schön sein wird“, gab sich Franziska Eichinger am Ende ihrer Rede zuversichtlich.

Schulband Melancholic.Lavender

Bevor es dann ans Buffet ging, wusste die neu formierte BSZ-Schulband „Melancholic.Lavender“ mit gekonnt interpretierten Cover-Songs zu überzeugen. Den Abschluss des gelungenen Abiballs bildete ein von den Abiturientinnen und Abiturienten gestaltetes Programm: Unterhaltsame Spiele rundeten den schönen Abend und die gemeinsam verbrachte Zeit ab.

Jul 10, 2022

Sehr erfolgreich waren Schülerinnen des Beruflichen Schulzentrums Hechingen (BSZ) beim 64. Schülerwettbewerbs des Landtags. Insgesamt gewannen sie zehn Preise. Die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Hechingen-Münsingen Cindy Holmberg überreichte die Preise persönlich, um ihre Wertschätzung für die Leistungen und den Mut der Preisträgerinnen auszudrücken.

Zwei Klassen des Beruflichen Gymnasiums der Schule haben am Schülerwettbewerb des Landtags teilgenommen. Betreut wurden sie dabei von den Lehrerinnen Susanne Eberhardt und Annette Großmann. Die Schülerinnen suchten sich Themen aus, von denen sie sich direkt betroffen fühlen. So etwa die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schulen oder die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll. Sie schätzten diese freie Themenwahl, da sonst in der Schule doch sehr viel vorgegeben ist, und verstanden es, ihre konkrete Lebenswirklichkeit in die Texte einfließen zu lassen. Gleichzeitig lernten sie wichtiges Handwerk: Recherchieren, Material auswerten, zitieren und nicht zuletzt einen anspruchsvollen Text oder Comic zu schreiben und diesen auch zu veröffentlichen. Zu Letzterem gehört durchaus Mut: „Es freut uns sehr, dass Sie den Mut hatten, sich zu beteiligen, etwas zu verfassen und damit auch an die Öffentlichkeit zu gehen. Bitte behalten Sie diesen Mut bei!“, gratulierte die stellvertretende Schulleiterin Leonie Schneider-Loye den Teilnehmerinnen des Wettbewerbs. Dieser Appell war auch Frau Holmberg wichtig. Denn gerade in Krisenzeiten sei es wichtig, sich mit seinen Sorgen auseinanderzusetzen und diese zu formulieren. „Es bringt einen persönlich weiter, sich hinzustellen und zu sagen, was man denkt. Behalten Sie diese Haltung bei und verlieren Sie nicht den Mut“, riet Frau Holmberg den Teilnehmerinnen des Wettbewerbs.

Bevor es an die Überreichung der Urkunden und Preise ging, stellte sich Frau Holmberg den Fragen der Schülerinnen. Gerne ging sie auf die Entwicklung des ÖPNV, das 9-Euroticket und das Wahlalter ab 16 Jahren ein. Auch zu regionalen Fragen wie der Eyach-Bahn und dem geplanten Bundeswehrübungsgelände in Geislingen stand sie Rede und Antwort. Mit dem Appell sich auch weiterhin zu engagieren, überreichten Frau Holmberg und Frau Großmann gemeinsam die Preise. Über einen zweiten Preis freute sich Jessica Dekold. Einen dritten Preis erhielten Laura Busch, Aaliyah Dieterle, Alina Flad, Anna Muschal, Sarah Pfister, Sarah Rebbe, Lea Sattler, Lisa Stobe und Sarah Thoma.

Jul 03, 2022

Auf die enge Verzahnung von Theorie und Praxis wird an beruflichen Gymnasien besonderer Wert gelegt. Die Vorträge eines Steuerberaters und Rechtsanwaltes unterstreichen dies.

Berufliche Gymnasien bereiten zielgerichtet auf eine berufliche Laufbahn vor. Hierzu dienen daher auch Besuche aus der Praxis. In den letzten beiden Wochen besuchte der Steuerberater und Rechtsanwalt Oliver Unger von „Scharf Hafner & Partner“ (SHP) die Klassen 11 und 13 des beruflichen Gymnasiums im Fach „Privates Vermögensmanagement“.

Hierbei erläuterte er den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Einkommenssteuer, indem er auf die unterschiedlichen Einkunftsarten, Absetzbarkeit von Steuern, die verschiedenen Steuersätze und Steuerfreibeträge einging. Des Weiteren beschrieb er die vielfältigen Aufgaben und Dienstleistungen, die in einer Steuerberatungskanzlei anfallen, um dann die Chancen und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Steuerberatung aufzuzeigen: „Viele Wege führen in die Steuerberatungskanzlei – von der Ausbildung zum Steuerfachangestellten, dem Dualen Studium bis hin zum Universitätsstudium“, warb Herr Unger für eine Steuer-Karriere und ging dabei natürlich auch auf die konkreten Ausbildungsmöglichkeiten bei SHP ein. In den abschließenden Fragerunden beantwortete Herr Unger Schülerfragen wie „Muss man in diesem Beruf gut in Mathe sein?“, „Worauf achtet SHP bei einer Bewerbung?“, „Sind bei Ihnen Praktika möglich?“ und „Wie läuft eine Beratung beim Steuerberater ab?“. Herr Unger gelang es, Ängste abzubauen und ging auf alle Fragen mit viel Geduld, Fachwissen und natürlicher Freundlichkeit ein. „Für uns sind solche Besuche aus der Praxis Highlights, denn spätestens dann sehen die Schülerinnen und Schüler, wie praxisorientiert der Unterricht in der Schule ist. Wir sind daher sehr froh darüber, dass Herr Unger sich für uns Zeit genommen hat“, bedankten sich die Lehrkräfte im Fach „Privates Vermögensmanagement“, Christiane Winz und Stefan Weber.

Apr 13, 2022

Am Beruflichen Schulzentrum Hechingen (BSZ) konnten die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums dieses Schuljahr erstmals Italienisch als zweite Fremdsprache wählen. Das Angebot kommt bestens an.

Bisher konnte am Beruflichen Gymnasium zwischen Spanisch und Französisch als Zweitsprache gewählt werden. Doch dieses Schuljahr konnte die Schule zum ersten Mal auch Italienisch anbieten. Zu verdanken ist das der Anstellung von Dr. Reinhard Berron, der neben Germanistik und Theologie auch Romanistik studierte. Gleich 18 Schülerinnen und Schüler gehen den neuen Weg mit und haben sich für das Angebot der Schule entschieden. 15 fangen ganz neu mit Italienisch an, drei haben einen muttersprachlichen Hintergrund. Für viele Schülerinnen und Schüler geht es darum, sich mit dem vierstündigen Fach auf eine bessere Verständigung im Italien-Urlaub vorzubereiten. So ist etwa Lena Heck stolz darauf, schon jetzt in Südtirol im Restaurant für die Familie bestellen zu können. Ähnlich geht es Mia Stehle, die im Italienurlaub ihre italienischen Freunde besser verstehen will. Für einige Schülerinnen und Schüler gaben auch aktuelle italienische Bands wie die ESC-Gewinner Måneskin und Blanco e Sfera Ebbasta den Ausschlag, sich für Italienisch zu entscheiden: „Ich finde es super, dass ich jetzt mit meinen italienischen Freunden 'Mi fai impazzire' mitsingen kann“, freut sich Leonie Reichardt. Und die drei SchülerInnen mit muttersprachlichem Hintergrund sind froh, ihre Kenntnisse aufzufrischen, um sich besser auf Italienisch mit ihren in Italien geborenen Eltern unterhalten zu können.

„Ich möchte die Schülerinnen und Schüler zum Sprechen bringen, deshalb orientiert sich der Unterricht vor allem an alltäglichen Situationen“, beschreibt Dr. Berron den roten Faden seines Unterrichts. Es geht also etwa um Themen wie Sich-selbst-vorstellen, Hobbys und Interessen sowie um Bestellungen in Bar und Restaurant. In diesem Rahmen entstand auch ein Video, das auf den Profilen der Schule in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde. Alle Schülerinnen und Schüler des Kurses spielten darin eine kurze Restaurantszene, bei der sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern auch soziokulturelle Kompetenzen unter Beweis stellten. Denn wer will sich schon in Italien als Alman outen! Das kann schnell passieren, wenn man zum Beispiel im italienischen Restaurant nicht auf die Tischzuweisung wartet oder man einen „Espresso“ statt einem „Caffè“ bestellt

In den Klassen 12 und 13 soll der Italienisch-Kurs fortgesetzt werden und zählt dann auch zum Abitur dazu. Dann ist auch angedacht, dass in der zwölften Klasse auch mal eine Studienfahrt nach Italien mit viel Dolce Vita stattfindet. Schließlich soll es möglichst viele Anlässe geben, in denen die sprachlichen und kulturellen Kompetenzen zum Einsatz kommen. Denn die kann man – last but not least – vielleicht später auch mal im Berufsleben brauchen. Schließlich ist Deutschland für Italien der wichtigste Handelspartner.

Apr 12, 2022

Normalerweise besuchen die 13er des Hechinger Wirtschaftsgymnasiums die Bundesbank in Frankfurt. Wegen Corona ging dies im letzten Jahr nicht und auch in diesem Schuljahr war ein Besuch vor Ort nicht möglich. Wirtschaftslehrer Markus Riester fragte daher an, ob der Vortrag nicht einfach in Hechingen stattfinden könne. Und tatsächlich: Frau Monika Maier von der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Baden-Württemberg erklärte sich gerne dazu bereit, den Schülerinnen und Schülern detailliert den Aufbau des Europäischen Systems der Zentralbanken, die Einflussmöglichkeiten der Zentralbanken und die geldpolitische Strategie des Eurosystems zu erläutern. Hierbei ging sie auch speziell auf die Herausforderungen der Finanzkrise von 2008 und die der Corona-Pandemie ein.

Nov 12, 2021

Nachdem im letzten Schuljahr pandemiebedingt den damaligen 11ern die Einführungstage auf der Sonnenmatte verwehrt waren, holten die jetzigen 12er dies nun im neuen Schuljahr nach.

Dank einer guten Impfquote und bester Testmöglichkeiten konnte auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler dieses Jahr die Tradition der Einführungstage im Feriendorf Sonnenmatte in Erpfingen wieder aufgenommen werden. Deutlich verspätet fanden allerdings die Einführungstage für die 12er Klassen statt: Nachdem im letzten Jahr ein Besuch in Erpfingen nicht möglich war, mussten sich die 12er auch noch bis Mitte Oktober gedulden, bis es auch für sie auf die Alb hoch ging.

Doch das lange Warten hatte sich gelohnt: Neben Methodenschulung und der Vorbereitung der verschiedenen Studienfahrt stand die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls im Vordergrund. Wichtig war den Organisatorinnen aber auch der Ausgleich zum Corona-Homeschooling. So durfte bei den verschiedenen Wahlangeboten, die von Sportangeboten über verschiedene Kunstprojekte bis hin zu einer Wanderung mit Alpakas reichten, der Spaß nicht zu kurz kommen.

Okt 27, 2021

Franziska Eichinger besucht im dritten Jahr das Wirtschaftsgymnasium des Beruflichen Schulzentrums Hechingen (BSZ). Neben der Schule engagiert sie sich auch ehrenamtlich und nimmt am Programm „young leaders“ teil. „Young leaders“ hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen zu fördern, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren und dabei schon ein Stück Führungsverantwortung übernehmen. Im Interview spricht sie über ihre Motivation, sich neben Schule und Hobbys auch noch bei „young leaders“ zu engagieren.

Frau Eichinger, wie sind Sie auf das Programm „young leaders“ aufmerksam geworden?

Meine Deutschlehrerin, Frau Susanne Eberhardt, hat die Klasse auf die nächsten Veranstaltungen von „young leaders“ aufmerksam gemacht und ist mit uns das Veranstaltungsprogramm durchgegangen. Als ich dann hörte, dass für mich spannende Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Workshops mit Profijournalisten behandelt werden, habe ich mich direkt auf der Internetseite von „young leaders“ näher informiert und mich beworben.

Wie bewirbt man sich für „young leaders“?

Bewerben kann sich, wer zwischen 15 und 21 Jahre alt ist und sich politisch oder sozial engagiert. Dann füllt man für die gewünschte Veranstaltung ein Onlineformular aus und bekommt schon bald eine Zu- oder Absage. Der Teilnehmerbeitrag ist wirklich gering. Immer wenn ich die Zugtickets bekomme, freue ich mich schon auf eine meist unvergessliche Woche.

Was ist Ihre Motivation, sich an „young leaders“ zu beteiligen?

Für mich bietet „young leaders“ die Möglichkeit, mich mit Experten sowie Jugendlichen zu treffen und über Themen zu diskutieren, die immer zukunftsrelevanter werden. Da ich mich auch bei der Schülerunion im Zollernalbkreis engagiere, möchte ich den Austausch von politischen und gesellschaftlichen Themen unter Jugendlichen fördern. Gerade die junge Generation sollte sich eine Meinung zu Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität 4.0 bilden und sich damit kritisch auseinandersetzen. Die Erfahrungen, die ich bei „young leaders“ mit Experten aus ihren Fachgebieten gemacht habe, will ich wieder mit in den Alltag nehmen. Deshalb lasse ich mich beispielsweise kommenden April als Naturschutzreferentin der Sektion Ebingen des Deutschen Alpenvereins (DAV) aufstellen.

Wie schaffen Sie es Schule, „young leaders“ und ehrenamtliches Engagement zu vereinbaren?

Ich habe eine gute Routine entwickelt und habe keine Probleme, alles unter einen Hut zu bringen. Nach der Schule sind mir meine Hobbys wichtig. Ich gehe regelmäßig ins Volleyball, Badminton und Klettertraining. An den Wochenenden besuche ich politische Veranstaltungen wie Wahlkämpfe und Diskussionsveranstaltungen, oder gehe mit dem Deutschen Alpenverein ins Donautal, um mit meiner Jugendgruppe zu klettern. Die Gemeinschaft, der kommunikative Austausch und das Anstreben gemeinsamer Ziele sind für mich Motivation genug. Wenn einem etwas wirklich Spaß macht, bekommt man das auch mit der Schule gut vereinbart.

Was für Veranstaltungen haben Sie bisher besucht?

Vor Corona war ich oft bei Podiumsdiskussionen zwischen verschiedenen Parteien dabei, bei der die junge Generation über Themen wie Klimawandel und Mobilität diskutiert hat. Ich konnte selbst an den Diskussionen teilnehmen, Fragen stellen oder mich kritisch äußern. Solche Veranstaltungen geben mir die Möglichkeit zur eigenen Meinungsbildung, indem ich die Perspektiven der anderen Seite kennenlerne. Sie geben mir die Chance, mitwirken zu können, auch mit einer jungen Stimme, Veränderungen in die Gesellschaft zu tragen, mehr Gerechtigkeit zu schaffen und die junge Generation dazu zu animieren, sich politisch zu engagieren. Außerdem setze ich mich nun vermehrt für den Natur- und Umweltschutz ein. Erst vor kurzem gab es bei uns im DAV einen Landschaftspflegetag, bei dem wir Felsen rund um Albstadt frei geschnitten und vom Müll befreit haben. Die Arbeit zeigt mir unser extremes Konsumverhalten und die Verschmutzung der Umwelt, gegen die wir vorgehen müssen.

Was sind ihre Ziele nach der Schule?

Ich möchte erstmal ein freiwilliges Jahr im Ausland machen, andere Kulturen kennenlernen, Erfahrung machen, selbstständiger werden und mir dadurch noch ein bisschen Zeit verschaffen, um mir über mein darauffolgendes Studium klarzuwerden.

Weiteres unter www.young-leaders.net

Okt 17, 2021

Bereits im letzten Schuljahr wurde im Fachbereich Mathematik eine Kooperation zwischen der Universität Tübingen und dem Beruflichen Schulzentrum Hechingen (BSZ) ins Leben gerufen. In den beiden kommenden Schuljahren wird diese Zusammenarbeit weitergeführt und intensiviert.

Da sich durch die pandemiebedingten Schulschließungen zum Teil erhebliche Lernrückstände ergeben haben, hat das Kultusministerium das Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ aufgelegt. Mit ihm sollen entstandene Lernlücken rasch geschlossen und die betroffenen Schülerinnen und Schüler bestmöglich unterstützt werden. Am BSZ bietet der Rahmen dieses Förderprogramms die Möglichkeit, die bereits bestehende Kooperation mit der Universität Tübingen die nächsten zwei Jahre weiter auszubauen. Im Fach Mathematik werden Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs und des Beruflichen Gymnasiums gezielt gefördert.

Unter dem Titel „mowe“ (Mathematik – Orientieren – Wiederholen – Erfahrung sammeln) haben Studierende die Möglichkeit, ihre Materialien zu erproben, erste Erfahrungen als Lehrkraft zu machen und das berufliche Schulwesen kennen zu lernen. Bereits vor Schulbeginn haben Studierende des Studiengangs Master of Education unter Leitung von Oberstudienrätin Jolan Schneider-Kis und Prof. Walther Paravicini die für die weiterführenden Schulen relevanten Themen im Seminar aufgearbeitet. Dann galt es für die neuen Elfer und die neuen Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs zunächst, sich einem Diagnose-Test zu stellen. Dieser wurde von einer Studentin entwickelt, die ihre Masterarbeit zu Testverfahren schreibt. Nach der Auswertung erfolgte die Festlegung von vier individuellen Förder-Schwerpunkten, die innerhalb von vier Wochen aufgearbeitet werden sollten. Nach einem zweiten Diagnose-Test wurde für Schülerinnen und Schüler ohne Förderbedarf eine freiwillige Problemsprechstunde eingerichtet, für die mit Förderbedarf eine bis Schuljahresende verpflichtende nachmittägliche Doppelstunde. Auch die Jahrgangsstufen 1 und 2 profitieren von der Kooperation zwischen BSZ und Universität: Nach den Herbstferien wird auch den Zwölfern eine Problemsprechstunde angeboten, für die Abiturienten und Abiturientinnen wird es ein Online-Angebot geben. Betreut werden die Studierenden hierbei von Oberstudienrätin Jolan Schneider-Kis, die sowohl am BSZ als auch an der Universität Tübingen arbeitet.

Die Studierenden profitieren nicht nur fachlich von der Kooperation zwischen Schule und Uni, ihr Einsatz wird auch über das Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ entlohnt. Und während die Studierenden ihre Kasse aufbessern, kommen die Schülerinnen und Schüler des BSZ nicht nur in den Genuss einer wissenschaftlich fundierten Förderung, sondern können sich im Idealfall eine kostspielige Mathematik-Nachhilfe sparen und mathematische Hürden meistern.

Okt 12, 2021
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