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Freitag, 22 Oktober 2021 06:58

Übungsfirma „Tristyle“ besuchte Trigema

Seit dem Jahr 2008 besteht bereits eine enge Zusammenarbeit zwischen der Hechinger Beruflichen Schule und Trigema. Nachdem sich der Kontakt in der letzten Zeit rein virtuell gestaltet hat, war es an der Zeit, die Patenfirma mal wieder vor Ort zu besuchen.

Die Übungsfirma „Tristyle“ des Berufskollegs des Beruflichen Schulzentrums Hechingen (BSZ) vertreibt virtuell Produkte von Trigema. Auch mit der Kaufmännischen Berufsschule des BSZ besteht eine enge Verbindung, da die angehenden Industriekaufleute von Trigema dort zwei Tage in der Woche die Schulbank drücken.

Doch Unterricht muss nicht ständig in der Schule erfolgen: Die Kooperation zwischen Schule und Trigema sieht es immer wieder vor, dass Auszubildende einer Industrie-Klasse des zweiten Lehrjahres ihren Ausbildungsbetrieb direkt in dessen Räumlichkeiten vorstellen. Dieses Jahr übernahmen Laura Löffler, Konstantina Pantazopuolos und Tabea Traut diese Aufgabe. Von ihnen erhielten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs sowie die betreuenden Lehrer, Christian Amann und Andreas Dominik, bei einem Betriebsrundgang tiefe Einblicke in die Produktion des Familienunternehmens. Besonders beeindruckt zeigten sich die Hechinger Gäste vom kürzlich fertiggestellten Anbau, dem neuen Verpackungszentrum und der ebenfalls neuen 45m langen Wasch- und Bleichmaschine.

Christian Amann und Andreas Domink betonten gemeinsam, wie sehr sie die Zusammenarbeit mit Trigema schätzen: „Die Nähe zum Betrieb ist uns sehr wichtig. Unsere Übungsfirma „Tristyle“ handelt zwar nur virtuell mit den Produkten von Trigema, dass dies aber sehr nahe an der Realität ist, hat der heutige Besuch allen klargemacht. Damit sind unsere Schülerinnen und Schüler bestens auf eine kaufmännische Ausbildung oder eine duales Studium vorbereitet.“

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Donnerstag, 28 November 2019 19:36

55. Internationale Übungsfirmenmesse in Mannheim

Das Berufliche Schulzentrum Hechingen war auch dieses Jahr mit zwei ihrer Übungsfirmen auf der Internationalen Übungsfirmenmesse vertreten. Die Übungsfirmen TriStyle und OG Möbelhaus handelten mit 91 Übungsfirmen aus aller Herren Länder.

Eine Übungsfirma ist ein virtuelles Unternehmen für die kaufmännische Aus- und Weiterbildung. Es wirtschaftet und handelt unter Echtbedingungen, etwa so wie ein Flugsimulator für Piloten oder die Lehrwerkstatt in gewerblichen Schulen. „Unsere Übungsfirmen erleichtern den Einstieg in den Job erheblich. Potenzielle Arbeitgeber profitieren von in der Praxis vorbereiteten und unmittelbar einsetzbaren Mitarbeitern“, gibt sich Schulleiter Dr. Roland Plehn vom Konzept der Übungsfirmen überzeugt. Tatsächlich ist jede Übungsfirma das perfekte Abbild eines Unternehmens und seiner kaufmännischen Abteilungen: Die Schülerinnen und Schüler des kaufmännischen Berufskollegs werden von der Personalabteilung bis hin zum Marketing eingesetzt. So können sie alle Abläufe des täglichen Wirtschaftsgeschehens unter echten Rahmenbedingungen kennen lernen und trainieren. Alle Aktivitäten entsprechen der kaufmännischen Praxis. Der Warenverkehr wird durch Lieferscheine abgebildet, der Zahlungsverkehr durch virtuelles Buchgeld. Für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr steht eine eigene Übungsfirmenbank zur Verfügung.

Eine weitere Stärke von Übungsfirmen sind die Außenkontakte. So wie Unternehmen in der realen Marktwirtschaft stehen auch Übungsfirmen zueinander in interaktiver Geschäftsbeziehung, etwa auf Messen. Auf der diesjährigen 55. Internationalen Übungsfirmenmesse in Mannheim waren Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie Belgien, Ungarn, Italien, Brasilien, Argentinien, China, Südkorea, Rumänien und vielen weiteren Ländern vertreten. Mittendrin: zwei der vier Übungsfirmen des Berufskollegs des Beruflichen Schulzentrums Hechingen.

Bevor es nach Mannheim ging, musste zunächst in Hechingen einiges vorbereitet werden. Es galt, sich mit den Produkten vertraut zu machen sowie schlagkräftige Verkaufsargumente zu finden. Dies geschah selbstverständlich auch auf Englisch. Mit Rollenspielen für die Kundenberatung und die Verkaufshandlungen bereiteten sich die Schüler auf den Messebesuch vor. Auch ein Messekatalog wurde erstellt, Bestellformulare wurden entwickelt und die steuerlichen Verfahrensweisen für die Verkäufe in EU- oder Drittländer abgeklärt. Die beiden schuleigenen Messestände garantierten ein professionelles Auftreten. Mit Vorführprodukten der beiden Patenfirmen Trigema und Möbel Rogg legten sich die zwei Hechinger Übungsfirmen TriStyle und OG Möbelhaus mächtig ins Zeug und nutzten die Möglichkeit, zahlreiche Vertrags- und Geschäftsabschlüsse mit nationalen und internationalen Übungsfirmen zu tätigen. Durch die einheitliche Kleidung präsentierten sich die Schüler sehr professionell und wussten auch in den Verkaufsgesprächen zu überzeugen. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, zeigten schon die ersten Hochrechnungen der Finanzabteilungen der beiden Firmen. Doch neben dem finanziellen Erfolg waren die Verzahnung von Theorie und Praxis sowie das Kennenlernen anderer Übungsfirmen und deren Präsentation mindestens genauso wichtig. „Meist erhalten sich Kontakte zu ausländischen Übungsfirmen auch über die Messe hinaus. Die Messe hat uns Kontakte nach Brasilien, Süd-Korea und China ermöglicht. Der kulturelle Austausch ist für uns mehr als nur ein Zusatznutzen“, zeigten sich die begleitenden Lehrkräfte Christian Amann, Andreas Dominik, Jonas Preiß und Verena Wahl mit dem diesjährigen Messe-Besuch sehr zufrieden.

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Mittwoch, 16 Oktober 2019 18:43

Einstandsbesuch bei der neuen Patenfirma

Seit diesem Schuljahr hat eine Übungsfirma (ÜFA) des kaufmännischen Berufskollegs eine neue Patenfirma: Mit dem in Bisingen beheimateten Pferdesportausrüster Loesdau konnte das Berufliche Schulzentrum Hechingen einen attraktiven Partner gewinnen.

Zu Beginn des Schuljahres besuchten die neu gegründete ÜFA OFFROAD (Outdoor Fashion for Riding Orginals and Dogs) gemeinsam mit den Lehrerinnen Ariane Ruoff und Alice Blocher die neue Patenfirma. Der Geschäftsführer, Dr. Björn Schützenauer, und die Personalleiterin, Lea Koch, stellten den Schülerinnen und Schülern gemeinsam das Unternehmen vor und führten durch die Abteilungen Verkauf, Wareneingang, Call-Center, Lager, Versand und Retouren. Kaufmännische Vorgänge, wie etwa die ABC-Bewertung von Lieferanten, die Kommissionierung oder die Marktforschung wurden den Schülerinnen und Schülern praxisnah erklärt. Nicht fehlen durften auch produktspezifische Informationen, schließlich wird künftig mit den Loesdau-Produkten gehandelt, wenn auch nur virtuell.

Wichtige Aspekte waren die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kommunikation. Dr. Schützenauer betonte die große Bedeutung sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit im Unternehmen: „Wir sponsern Reitturniere mit Sachpreisen und unterstützen therapeutisches Reiten. Unser Versand ist CO2-neutral und die Energieversorgung erfolgt ausschließlich durch Ökostrom“, nannte Dr. Schützenauer Beispiele zum Thema Nachhaltigkeit. Gezeigt wurde auch, wie ein Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung und immerwährender Erreichbarkeit geführt wird. So hat Loesdau ein die ganze Woche geöffnetes Call-Center und neben den klassischen Onlinebestellungen kann auch ein Chat genutzt werden, in dem Kundenfragen geklärt werden können und auch direkt bestellt werden kann. Auch Social-Media-Auftritte und positive Kundenrezessionen spielen für die Firma eine wichtige Rolle. Beides wollen die Schülerinnen und Schüler künftig auch für ihr Marketing in ihrer ÜFA nutzen, denn schließlich ist sowohl bei Loesdau als auch bei der ÜFA OFFROAD die Gewinnmaximierung das oberste Ziel.

„Unser Einstandsbesuch hat gezeigt, dass wir mit Loesdau ein engagiertes und innovatives Unternehmen als Partner gewinnen konnten“, zeigte sich Studienrätin Alice Blocher vom Einstandsbesuch bei der neuen Patenfirma begeistert.

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