In der zweiten Schulwoche durften die Eingangsklassen des beruflichen Gymnasiums am Beruflichen Schulzentrum Hechingen (BSZ) ihre drei Einführungstage traditionell auf der Erpfinger Sonnenmatte genießen. Auch diesmal gab es ein vielfältiges Programm, das durch viele Lehrkräfte des beruflichen Gymnasiums geplant und umgesetzt wurde.
Los ging es am Dienstagmittag am BSZ, wo die Klassenlehrkräfte mit ihren Eingangsklassen mit Bussen abgeholt und zur Sonnenmatte gebracht wurden. Da der Bezug der Häuser erst am Nachmittag möglich war, durften sich die Schülerinnen und Schüler einem Stationenlauf stellen, der auf verschiedenste Weise zur Kooperation anregte. So konnten sie sich in ihren Hausgemeinschaften bereits besser kennenlernen und als Team an den teils durchaus komplexen Aufgaben wachsen, bevor sie am Ende mittels eines Zahlencodes eine sagenumwobene Belohnung erhielten.
Nach dem Bezug der Häuser gab es dann Gelegenheit, sich im Klassenverband noch besser kennenzulernen, wobei die Art und Durchführung der Aktivitäten bei der jeweiligen Klassenlehrkraft lag. Am Abend wurde ein großes Lagerfeuer für einen gemeinsamen Grillabend entzündet. Mit musikalischen Darbietungen von Lehrkräften und vielen hochmotivierten Stimmen aus der ganzen Stufe klang der erste Abend auf der Sonnenmatte langsam aus.
Nach einem Frühstück im Häuserverbund ging es am zweiten Tag mit Workshops zum Thema „Berufsorientierung“ weiter. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei unterstützt, ihre Interessensgebiete zu erforschen und ihren persönlichen Fähigkeiten und Stärken auf den Grund zu gehen. Das anschließende Mittagessen wurde wieder häuserintern zubereitet, wobei sich einige Schülerinnen und Schüler als herausragende Köche hervortaten und durch ihre Freigebigkeit ihren Beliebtheitsgrad innerhalb der Stufe erheblich steigern konnten.
Anschließend bot sich den Klassen die Gelegenheit, ein eigenes Klassenbanner zu entwerfen und zu gestalten. Auf diese Weise konnten sie ihr neu aufgebautes Gemeinschaftsgefühl auch gleich gestalterisch festhalten. Andere Schülerinnen und Schüler machten gemeinsam Sport oder nahmen an einem Projekt zum Thema Müll teil.
Auch der zweite Abend wurde gemeinschaftlich Abend am Lagerfeuer beendet. Am nächsten Tag ging es kurz nach dem Frühstück für die Eingangsklassen müde, aber glücklich und um die eine oder andere Geschichte reicher zurück ans BSZ nach Hechingen. „Die Einführungstage auf der Sonnenmatte sind für unsere Schule von großer Bedeutung. Hier lernen sich alle noch besser als nur in der Schule kennen und es wächst ein Gemeinschaftsgefühl, das durch die ganze Oberstufe trägt“, betonte Schulleiter Arndt Bayer die Wichtigkeit der Einführungstage. Sein besonderer Dank galt den Organisatorinnen Prisca Neumann und Carolin Mader sowie allen Lehrkräften, die sich auf der Sonnenmatte engagiert haben.
Bereits zum 5. Mal fand Mitte Juli der NExt-Kongress statt. Veranstaltungsort war dieses Mal das Technoseum in Mannheim. Zwei Tage zeigten 60 Schülerinnen und Schüler aller beruflichen Schulen, die das Fach NExt (Naturwissenschaftliches Experimentieren) anbieten, ihre Projekte einer Fachjury. Diese bestand aus Vertretern des Kultusministeriums, ChemieBW und dem Technoseum.
Mit dabei waren auch vier Schülerinnen und Schüler des BSZ Hechingen, die sich während der Jahrgangsstufe mit zwei Projekten beschäftigt haben. Begleitet von ihrem Fachlehrer Dr. Alexander Seyboldt. „Der NExt-Kongress ist eine großartige Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse zu präsentieren und sich mit anderen Projektgruppen auszutauschen“, so Dr. Seyboldt.
Dieses Jahr zeigte das BSZ Hechingen ein Projekt zum Thema „Wasserstoffmobilität“ und ein Projekt zum Thema „Einfluss von Verunreinigungen im Gießwasser auf das Pflanzenwachstum“. Für die Schülerinnen und Schüler war die Teilnahme eine Bereicherung.
Der nächste NExt-Kongress findet im Juli 2027 bei Böhringer Ingelheim in Biberach statt.
Das Berufliche Schulzentrum Hechingen (BSZ) verabschiedete den Abiturjahrgang 2026: 99 Abiturientinnen und Abiturienten des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums sowie des Wirtschaftsgymnasiums wurden in der Bodelshausener Krebsbachhalle für ihre Leistungen gewürdigt.
Durch den Abi-Ball führten die beiden Moderatorinnen Mandy Hepp und Liv Tranelies. Sie begrüßten die Festgemeinde, blickten zurück und bedankten sich für das Erreichte und die schöne, gemeinsam verbrachte Zeit. Musikalisch umrahmte die gelungene Feier das Abiband-Trio, bestehend aus Lukas Holocher, Hannes Kapala und Lisa Stobitzer. Sie begeisterten die Festgemeinde immer wieder zwischen den verschiedenen Programmpunkten.
Schulleiter Arndt Bayer gratulierte zu Beginn seiner Rede allen Absolventinnen und Absolventen: allen, die mit Leichtigkeit und Bravour ein herausragendes Abitur geschafft haben; allen, die mit Selbstzweifeln zu kämpfen hatten und bis zuletzt gefightet haben; allen, die heute kein Abiturzeugnis bekommen, sondern „nur“ die Fachhochschulreife. „Noten messen Leistungen, nicht Menschen. Noten zeigen nur, was jemand zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem bestimmten Fach leisten kann“, betonte Bayer unter großem Applaus der Festgemeinschaft. Ausgehend von der wunderschönen Landschaft der Schwäbischen Alb, den dort möglichen Wanderungen, etwa zum Zeller Horn, und den großartigen Ausblicken nach erfolgreichem Aufstieg, sagte Bayer: „Heute stehen Sie auf einem Gipfel und dürfen mit Stolz sagen: ‚Ich hab’s geschafft‘“. In ihrer Schulzeit haben die Absolventinnen und Absolventen wie Bergsteiger ihren Horizont erweitert. Doch der erreichte Gipfel sei selten das Ende. „Jetzt beginnt für Sie etwas Neues. Steigen Sie im Leben auf neue Berge, um weiter zu sehen! Bleiben Sie Horizonterweiterer und werden Sie Weltverbesserer! Sie alle haben das Potenzial dazu!“, wünschte Bayer dem 2026er-Abijahrgang alles Gute auf dem Weg zu neuen Horizonten.
Celina Schuler
Anschließend übergaben der Schulleiter, Abteilungsleiter Martin Walczok sowie die Klassenlehrkräfte Zeugnisse, Belobigungen, Preise und Sonderpreise. Es folgte die außergewöhnliche Scheffel-Preis-Rede von Celina Schuler. „Keine Frage habe ich im vergangenen Schuljahr öfter gehört wie die Frage, was ich denn nach dem Abitur jetzt eigentlich machen möchte. Eine Frage, die mit absoluter Unsicherheit verbunden ist und mir unterbewusst Angst macht“, gab Schuler zu. Nach der Schulzeit mit ihren Routinen und festen Strukturen beginne nun etwas Neues: Die Möglichkeiten sind unendlich groß und doch so gering. Man soll Sprünge wagen, mutig sein, über sich hinauswachsen und sich doch angepasst verhalten, in Muster passen und ja nicht auffallen“, so Schuler. Letztlich habe sie Angst vor der Zukunft. Und damit stehe sie nicht allein. Auch in den Abitur-Lektüren wie in fast allen großen literarischen Werken gehe es letztlich um Menschen, die Angst vor etwas haben. In Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ entstehe Angst aus der Erkenntnis, dass nichts für immer sicher ist; in Wolfgang Koeppens „Tauben im Gras“ haben die Protagonisten Angst vor einer Zukunft, die niemand einschätzen kann; in Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“ gehe es um die Angst des Dorfrichters vor Wahrheit und vor Verantwortung. „Die Beschäftigung mit diesen Werken hat mir gezeigt, dass nicht nur unsere Generation Angst vor der Zukunft hat. Menschen hatten schon immer Angst vor Veränderungen, vor Verlust und vor dem Unbekannten“, sagte Schuler. Entscheidend sei, wie man als Mensch mit dieser Angst umgehe. „Angst will beschützen, uns in sicheren und geborgenen Räumen halten“, gab Schuler zu bedenken. „Hört nicht auf diese Angst! Denn Zukunft ist kein Ort, der irgendwo und irgendwann sicher vorgegeben ist. Im Gegensatz zu den Figuren aus unseren Lektüren ist unsere Zukunft nicht niedergeschrieben. Wir haben die Möglichkeit durch Bildung, Mitgefühl und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen hoffnungsvolle Schritte zu wagen und so mitzugestalten. Am Ende entscheidet nicht die Angst über unsere Zukunft, sondern der Mut, ihr entgegenzutreten“, beendete die Scheffelpreisträgerin Schuler unter großem Applaus ihre Rede.
Als der Abend später wurde und der offizielle Teil des Abiballs beendet war, gelang es dem 2026er-Abitur-Jahrgang die Festgemeinde mit originellen Spielen, Musik und Tanz sowie Danksagungen an Lehrkräfte und Sekretärinnen zu unterhalten, um dann später noch den Weg für die Eröffnung der Abi-Bar freizumachen.
Die Abiturientinnen und Abiturienten 2026 des Beruflichen Schulzentrums Hechingen
99 Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr am beruflichen Gymnasium des Beruflichen Schulzentrums Hechingen das Abitur bestanden. Das beste Abitur gelang Lisa Stobitzer mit einem Schnitt von 1,2.
Die Preisträger: Asya Cakici, Amelie Mina Kessler, Annika Pfister, Jana Schmidt, Celina Schuler, Lotte Steidle, Lisa Stobitzer, Hannah Voss
Die Sonderpreisträgerinnen und -preisträger
Sonderpreise:
· Preis der Jahrgangsbesten, Förderverein BSZ-HCH: Lisa Stobitzer
· Preis im Fach Deutsch/Scheffel-Preis, Literarische Gesellschaft e.V.: Celina Schuler
· Preis im Fach Pädagogik und Psychologie, Heidehof Stiftung GmbH: Lea Miller
· Preis im Fach Gesundheit und Biologie , Heidehof Stiftung GmbH: Lisa Stobitzer
· Preis im Fach Wirtschaft, Südwestmetall-Schulpreis Ökonomie: Emelie Stein
· Preis im Fach Wirtschaft, Verein für Socialpolitik (VfS): Amelie Mina Kessler
· Preis im Fach Mathematik, Deutsche Mathematiker-Vereinigung: Linus Lamparter
· Preis im Fach Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Landeszentrale für politische Bildung: Tim Widmaier
· Preis im Fach Evangelische Religionslehre, Erzdiözese Freiburg: Lotte Steidle
· Preis im Fach Katholische Religionslehre, Paul-Schempp-Preis/Evangelische Landeskirche: Jana Schmidt
· Preis für besonderes soziales Engagement, Förderverein BSZ-HCH: Lukas Holocher
Belobigungen erhielten: Alessia Bellini, Samira Mariella Dannecker, Fabienne Dehner, Mara Dehner, Marie Derichs, Melek Ezgin, Sarah Fechter, Raphael Freudenberger, Lilia Mathilda Salome Hellberg, Tiara Janina Hellstern, Laura Sophie Herrmann, Mattea Ibach, Lucie Jetter, Lena Kiesler, Elea Kramer, Monja Kunze, Linus Leander Lamparter, Phil Mangold, Lea Aleksandra Miller, Hana Sara Rashid, Lea-Jolie Rebmann, Lara Sophie Richter, Nathalie Richter, Alessia Schwan, Leah Seeger, Emelie Stein, Leonie Ella-Marie Steinhilber
Die weiteren Abiturienten: Michelle Akkaya, Julia Basso, Gabriel Bazylko, Florian Behr, Erika Bernhard, Anna Bläsing, Emily Brobeil, Regina Bruch, Aurora Calamita, Eslem Berire Celik, Merve Ermek, Sophe Ertl, Josia Feher, Vivien Grünwald, Lukas Haasis, Ida Rosalie Hahn, Ismaeil Hamamah, Nora Harter, Alena Hauff, Amelie Haug, Mandy Hepp, Sophia Alexa Hesse, Jonas Hezel, Hanna Hinger, Theresa Anna Höllich, Lukas Holocher, Jamilia Jaschko, Dorathee Sophie Jetter, Hannes Kapala, Farah Khalifeh, Leona Kleindienst, Lorik Klinaku, Amelie Lanthaler, Jannis Lork, Samantha Ludwig, Dragana Malinovic, Katharina Matveev, Leonie Mayer, Jelena Mrsa, Eva Mathilda Neher, Julius Neher, Nika Rosalie Nill, Sophia Prestel, Leonie Rominger, Mario Lucas Salzsieder, Lily Schäfer, Hanna Scheit, Leni Schittenhelm, Nadine Schlaich, Saralena Schlaich, Ronja Schnell, Tania-Dariana Schwartz, Joy Stahl, Luis Steck, Lara Stehle, Clara-Marie Stoss, Evsing Tahta, Liv Malin Tranelies, Vanessa Vassallo, Leonie Wehrsdorf, Lia Widmaier, Tim Widmaier, Chiana Loren Wilhelm, Jana Zannas
Gut besucht war der Abend des Beruflichen Gymnasiums, zu dem das Berufliche Schulzentrum Hechingen (BSZ) in den Neubau am Schlossberg. geladen hatte. Etwa zweihundert Schülerinnen und Schüler aus Realschulen und aus allgemeinbildenden Gymnasien sowie deren Eltern wurden von Schulleiter Arndt Bayer, Abteilungsleiter Martin Walczok sowie den Moderatoren des Abends, Ronja Bentele und Philipp Fähnrich, willkommen geheißen. „Sie befinden sich gerade in einer Orientierungsphase. Mit dem heutigen Infoabend möchten wir Ihnen zu einem doppelten Erkenntnisgewinn verhelfen“, richtete Bayer das Wort an das Publikum. „Sie werden heute hoffentlich alles zu den Hardfacts unseres Gymnasiums erfahren, also Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren und Bildungsplänen. Ich hoffe aber auch, sie bekommen heute ein Gefühl für die Softfacts: Was für eine Haltung wir Lehrkräfte unseren Schülerinnen und Schülern gegenüber haben, wie die Atmosphäre an der Schule ist“, sagte Bayer. Die Chance hierzu ergab sich zunächst, als acht Schülerinnen und Schüler die vier verschiedenen gymnasialen Profile auf der Bühne vorstellten. Sie beantworteten kompetent als Team Finanzmanagement, Team Wirtschaft, Team Gesundheit und Team Psychologie die Fragen der beiden Moderatoren und des Publikums. Neben den Antworten auf Fragen zu den harten Fakten, war es den Schülerinnen und Schülern wichtig zu betonen, dass man selbstverständlich auch an einem Beruflichen Gymnasium die Allgemeine Hochschulreife erhalten könne. Zudem bestehe die Chance, im jeweiligen Profil seinen Interessen nachzugehen und damit gleich eine gute Basis zum Beispiel für ein entsprechendes Studium zu legen.
Schulleiter Arndt Bayer
Besonders wicht waren den Schülerinnen und Schülern anschließend die weichen Fakten, die die Schule zu einem Lernort machen würden, an dem man sich schnell wohlfühlen könne. Durch Einführungstage auf der Sonnenmatte zu Beginn sei ein gutes Ankommen in der Schule garantiert. Später würden etwa die Lern- und die Oberstufenberatung helfen, Unsicherheiten zu überwinden und sich in der Klassengemeinschaft auf die neuen Anforderungen einzustellen. Verschiedene weitere Angebote wie Studienfahrten, Schüleraustausche mit Argentinien und Dänemark und auf das jeweilige Profil abgestimmte Exkursionen würden insgesamt für eine gute Atmosphäre sorgen.
Im ersten Stock konnte sich das interessierte Publikum eingehend über das Hechinger Berufliche Gymnasium informieren
Anschließend hatte das interessierte Publikum einen Stock höher die Möglichkeit, sich direkt einen ersten Eindruck von den Lehrkräften zu verschaffen und sich auch bei den aktuellen Schülerinnen und Schülern über die weiteren Angebote zu informieren. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich die Profilfächer, doch auch Literatur und Theater, Italienisch, Spanisch, Französisch, stießen auf reges Interesse.
Das Berufliche Schulzentrum Hechingen (BSZ) verabschiedete den Abiturjahrgang 2025: 87 Abiturientinnen und Abiturienten des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums sowie des Wirtschaftsgymnasiums wurden in der Rangendinger Turn- und Festhalle für ihre Leistungen gewürdigt. Eröffnet wurde der diesjährige Abi-Ball vom Schulorchester unter der Leitung von Simon Riehle.
Schulleiter Arndt Bayer
Schulleiter Arndt Bayer war dankbar für dessen Liedauswahl, lieferte sie ihm doch eine Steilvorlage für seine Rede. „Don’t stop me now!“ sei für die Abiturientinnen und Abiturienten richtungsweisend. „Mit dem heutigen Abend haben Sie viele Freiheiten hinzugewonnen. Jetzt heißt es ‚Ausfahrt freihalten – jetzt komme ich!‘“, so Bayer. Dies betreffe auf den ersten Blick vor allem neu gewonnene Perspektiven bezüglich einer beruflichen Karriere. „Ihnen steht es nun frei, sich zwischen 22.143 Studienangeboten und 320 anerkannten Ausbildungsberufen zu entscheiden“, sagte Bayer. Doch das Grundgesetz garantiere nicht nur die Berufsfreiheit, sondern auch etwa Freizügigkeit, Freiheit der Person sowie Meinungsfreiheit. In vielen Ländern seien diese Freiheiten alles andere als selbstverständlich, gab Bayer zu bedenken. Der Umgang mit diesen Freiheiten sei nicht immer einfach, man müsse Freiheit auch aushalten können: „Freiheit ermöglicht es Ihnen auch, Fehler zu machen. Aber haben Sie keine Angst vor Fehlern, sondern übernehmen Sie Verantwortung für diese Fehler und lernen Sie aus diesen“, riet Bayer den Abiturientinnen und Abiturienten. ‚Freiheit aushalten‘ bedeute auch, Verantwortung für andere zu tragen. „Beim Day after haben wir Ihnen weitgehend freie Hand gelassen. Wie verantwortungsvoll Sie diese Freiheiten genutzt haben, hat uns schwer beeindruckt. Daher traue ich ohne weiteres zu, dass Sie auch künftig die Haltung und das Rückgrat haben, Freiheit auszuhalten und mit Freiheit verantwortungsvoll umzugehen“, wünschte Bayer dem 2025er-Abijahrgang alles Gute für den weiteren Lebensweg.
Die Sonderpreisträger des diesjährigen Abiturjahrgangs
Anschließend übergaben der Schulleiter, Abteilungsleiter Martin Walczok sowie die Klassenlehrkräfte Zeugnisse, Belobigungen, Preise und Sonderpreise. In der darauf folgenden Scheffel-Preis-Rede von Philipp Lauer, verglich dieser die Schulzeit mit dem Reifeprozess einer Banane: „Eine Banane entfaltet ihr volles Potenzial erst durch Reife. Sie beginnt grün, wird gelb, bekommt Flecken – und ist dann genau richtig. So wie wir jetzt!“, wandte sich Lauer an die Festgemeinde. Diese Reife habe man weniger isoliertem Faktenwissen zu verdanken, sondern eher übergeordneten Fähigkeiten und Kompetenzen. So vermittle etwa der Ethik- und Religionsunterricht Werte wie Toleranz und Empathie, die für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft unersetzlich seien; das Fach Geschichte ermögliche, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen; Fremdsprachenunterricht eröffne Türen zu anderen Ländern und baue so Vorurteile ab. „Jeder von uns hat seine ganz eigene Reifephase durchlaufen. Genau das bescheinigt uns der heutige Abschluss: Nicht vollendetes Wissen, sondern gereifte Persönlichkeit“, sage der Scheffelpreisträger.
Scheffelpreisträger Philipp Lauer
Schülersprecherin Leni Haug
Als der Abend später wurde, gelang es dem 2025er-Abitur-Jahrgang die Festgemeinde mit originellen Spielen sowie Danksagungen an Lehrkräfte und Sekretärinnen zu unterhalten. Verschiedene Tanzeinlagen beendeten den offiziellen Teil und machten den Weg für die Eröffnung der Abi-Bar frei.
87 Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr am beruflichen Gymnasium des Beruflichen Schulzentrums Hechingen das Abitur bestanden. Das beste Abitur gelang Salome Pfefferle mit dem Traumschnitt von 1,0.
Die Preisträger: Marielle Bayer, Anna Gerner, Julia Sophie Grauer, Luisa Hähn, Emily Louisa Hellstern, Lara Sophie Hipp, Lilia Kohler, Philipp Lauer, Lydia Link, Linda Maier, Paula Maurer, Clara Menge, Letizia Miranda Gonzalez, Madeleine Müller, Samira Sophie Neumann, Salome Pfefferle, Hanna Rager, Leni Remensperger, Christina Renner, Lisa Traub.
Sonderpreise:
·Preis der Jahrgangsbesten, Förderverein BSZ-HCH: Salome Pfefferle
·Preis im Fach Deutsch/Scheffel-Preis, Literarische Gesellschaft e.V.: Philipp Lauer
·Preis im Fach Pädagogik und Psychologie, Heidehof Stiftung GmbH: Letizia Miranda Gonzalez
·Preis im Fach Gesundheit und Pflege, Heidehof Stiftung GmbH: Salome Pfefferle
·Preis im Fach Wirtschaft, Südwestmetall-Schulpreis Ökonomie: Paula Maurer
·Preis im Fach Mathematik, Deutsche Mathematiker-Vereinigung: Salome Pfefferle
·Preis im Fach Physik, Deutsche Physikalische Gesellschaft: Salome Pfefferle
·Preis im Fach Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Landeszentrale für politische Bildung: Lara Sophie Hipp
·Preis im Fach Evangelische Religionslehre, Paul-Schempp-Preis/Evangelische Landeskirche: Lydia Link
·Preis für besonderes soziales Engagement, Förderverein BSZ-HCH: Leni Hau
Belobigungen erhielten: Samira Bisinger, Jule Damm, Laura Dorniak, Lorena Gonzalez Dietrich, Lene Marie Growe, Lisa Gulde, Leni Haug, Melissa Sophie Hipp, Anna Ivanov, Daniel Knobloch, Jasmin Maier, Tiago Mendoca, Jessica Merz, Sophie Isabella Müller, Emma Theresa Pufke, Josefa Raible, Finn Roggenstein, Melissa Saile, Amina Salkanovic, Luca Lina Schiek, Maya Steinmetz, Celina Woldert.
Die weiteren Abiturienten: Shania Beier, Leander Blum, Gabriello-Alessandro Brandone, Katharina Braun, Emma Dehner, Luka Djerfin, Matthias Ellinger, Hannah Marie Ermantraut, Jolina Faul, Milena Fischer, Nele Fuchslocher, Jule Grieshaber, Amelie Tabea Gross, Felicitas Anni Großmann, Carina Hähn, Hannes Heck, Emily Henle, Mailin Marie Junginger, David Kulmatov, Luisa Josefine Kuster, Jonathan Laile, Anna Lau, Nadine Ledda, Finn Lorenz, Kira Matheis, Gianluca Modica, Felix Mayer, Tabea Menning, Ioannis Mpouras, Julia Müller, Anna-Lena Neßler, Oliwier Nowakowski, Lara Örcün, Katholiki-Nikoletta Potsou, Laura Ruff, Felicitas Schäfer, Lea Schäfer, Leni Schoy, Liam Schrenk, Goriana Seculici, Nicole Sell, Luca Ströbele, Maximilian Talmon, Melissa Vollmer, Havin Zorlu.