Unter dem Motto „Deine Stimme zählt“ stand die erste Jugendkonferenz am Beruflichen Schulzentrum Hechingen. Hierbei ergab sich für Schüler und Schülerinnen verschiedener Schularten die Möglichkeit, sich über Anregungen und Wünsche an die Politik auszutauschen. Unter Leitung eines Moderationsteams aus fünf Schülerinnen durchliefen die Teilnehmenden verschiedene Thementische, an welchen rege diskutiert wurde. Themen wie Sicherheit und Frieden, mentale Gesundheit oder Gleichberechtigung waren den Jugendlichen dabei besonders wichtig. Die erarbeiteten Forderungen werden bei der Landesjugendkonferenz im kommenden Sommer dem Landtag vorgestellt. Die Teilnehmenden verließen die Konferenz mit dem Denkanstoß, dass sie nur etwas bewirken können, wenn sie aktiv werden und ihre Stimme nutzen. Schulleiter Arndt Bayer freute insbesondere mit Blick auf die nahenden Landtagswahlen über die hohe Beteiligung und das große Engagement der Jugendlichen. Er lobte die Jugendkonferenz als einen wichtigen Schritt zu mehr Teilnahme der Schülerschaft am politischen Geschehen.
Das Berufliche Schulzentrum Hechingen (BSZ) informierte am Infotag der Beruflichen Schulen des Zollernalbkreises über sein vielfältiges Angebot. Schülerinnen und Schüler von Haupt-, Real-, Gemeinschaftsschulen und auch allgemeinbildenden Gymnasien aus Balingen, Bisingen, Burladingen, Haigerloch, Hechingen und Rangendingen konnten einen Einblick in das vielfältige Angebot des Schulzentrums bekommen. So konnten sie die künftige Schule aus nächster Nähe kennen lernen und direkt den nächsten Karriereschritt einleiten. Gegen Mittag und Nachmittag informierten sich auch viele Eltern gemeinsam mit ihren Kindern über die Schule.
Information auf Augenhöhe gab es auch vom Team Finanzmanagement
Bestens aufgenommen wurden die Gäste dabei nicht nur von den BSZ-Lehrkräften, sondern vor allem durch BSZ-Schülerinnen und -Schüler. Einige hatten die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler von außerhalb zu begrüßen und zum jeweiligen Ziel zu bringen, andere informierten über die unterschiedlichen Profile der Schule.
Madeline Gregus und ihre Lehrerin Swenja Koschruk von der Balinger Sichelschule fühlten sich am BSZ bestens aufgenommen
Sehr gerne wurden dabei verschiedene Mitmachangebote angenommen. VR-Brillen, mit denen das menschliche Skelett samt Muskelapparat studiert werden konnte, Quizze zu verschiedenen Fächern bis hin zum fachgerechten Wickeln von Puppen, für alle Interessen war etwas dabei. So auch für Madeline Gregus, die gerade noch die 9. Klasse der Sichelschule in Balingen besucht. Sie informierte sich genauer über das AVdual und das Profil Hauswirtschaft. Dass sie dabei gleich praktisch aktiv werden und einen Schlüsselanhänger nähen konnte, machte ihr sichtlich Spaß: „Mir gefällt es hier richtig gut. Ich denke, das wird meine neue Schule“, meinte sie daher auch. Ihre begleitende Lehrerin Swenja Koschruck berichtete, dass die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse an der Sichelschule wählen dürfen, ob sie am Infotag nach Balingen, Albstadt oder Hechingen gehen wollen. „Einige entscheiden sich dabei bewusst für das BSZ. Es hat einen guten Ruf, bestimmte Profile sind hier für einige interessant, aber auch Freunde, die hier schon zur Schule gehen, spielen eine Rolle“, so Koschruck. Das Profil „Gesundheit und Pflege“ war für Aliyah Wornath und Maria Köhn ausschlaggebend, nach Hechingen zu kommen. „Wir möchten nächstes Jahr hier im Berufskolleg weitermachen“, meinten die beiden und waren vom Infotag begeistert.
Aliyah Wornath und Maria Köhn freuen sich jetzt schon auf das nächste Schuljahr, dann im Profil Gesundheit und Pflege am BSZ
Neben Präsentationen zu den einzelnen Schularten, die von intensiven Beratungsgesprächen begleitet wurden, standen die unterschiedlichen Profile des BSZ im Fokus: Hauswirtschaft, Pädagogik-Psychologie-Soziales, Gesundheit und Pflege sowie Wirtschaft und Finanzmanagement präsentierten sich in verschiedenen Klassenzimmern. Auch die allgemeinbildenden Fächer zeigten sich am Infotag von ihrer besten Seite. Des Weiteren wurde deutlich dass auch Bienen-AG, Einführungstage, Erasmusprogramm, Lerncoaching, Literatur und Theater, Schulorchester, soziales Engagement und spannende Studienfahrten und vieles mehr das BSZ zu einer besonderen Schule machen. Daher war auch für das leibliche Wohl dank verschiedener Essenstände sowie dem BSZ-Barista-Team hervorragend gesorgt. Musikalisch begleitet wurde der Infotag durch den BSZ-Gymnasiasten Lukas Holocher am Piano. Selbst ein Feueralarm, ausgelöst durch wohlriechenden Rauch aus der Küche in Kombination mit offenen Türen, konnte den harmonischen Gesamteindruck nicht trüben. Nachdem alle das Gebäude souverän verlassen hatten und die automatisch informierte, schnell herbeigeilte Feuerwehr Entwarnung gab, wurde der Infotag durch die BSZ-Schulgemeinschaft reibungslos fortgesetzt.
Das BSZ-Barista-Team
Schulleiter Arndt Bayer war daher auch mit dem diesjährigen Infotag rundum zufrieden. „Uns bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Wir haben uns heute bestens präsentiert. Bestimmt dürfen wir nächstes Schuljahr viele der heutigen Gäste als neue Schülerinnen und Schüler des BSZ begrüßen.“
Am Freitag, den 6. Februar öffnen die beruflichen Schulen im Zollernalbkreis ihre Pforten, um über ihr vielfältiges Bildungsangebot zu informieren. Mit dabei ist natürlich auch das Berufliche Schulzentrum Hechingen (BSZ), das seine vielfältigen Karrierechancen vorstellt.Der Berufsinformationstag des BSZ findet am unteren Gebäude im Neubau am Schlossberg statt. Das Angebot am Vormittag richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8, 9 und 10. Sie haben die Chance, das BSZ aus nächster Nähe kennen zu lernen und Einblicke in die unterschiedlichen Profile zu erhalten. Ab Mittag gilt dies auch für Eltern und deren Kinder.
Interessierte haben die Möglichkeit, sich mit Infovorträgen zu informieren. Sollten dann noch Fragen offen sein, beantworten die jeweiligen Abteilungsleiter diese gerne. Im Fokus stehen neben den verschiedenen Schularten auch die Profile der Schule: Hauswirtschaft, Pädagogik-Psychologie-Soziales, Pflege und Wirtschaft. In mehreren Klassenzimmern werden sowohl Einblicke in die Schularten als auch in die Profile gewährt. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte werden bei weiterführenden Fragen beratend zu Seite stehen.
Das Atrium des Neubaus ist dem vielfältigen Schulleben des BSZ gewidmet: Nicht zuletzt machen auch Bienen-AG, Einführungstage, Erasmusprogramm, Berufsorientierung-Aktiv, Lerncoaching, Kooperationen mit den Betrieben, Schulorchester, soziales Engagement und natürlich Studienfahrten das BSZ zu einer besonderen Schule, an der sich Schülerinnen und Schüler ernst genommen und aufgehoben fühlen können. Verschiedene Abschlussklassen bieten während des Tages Snacks für den kleinen Hunger an.
Info
Der Berufsinformationstag am 6. Februar beginnt um 8.00 Uhr im Neubau des BSZ (Am Schlossberg 7). Vormittags richtet sich das Angebot vor allem an Klassen, ab Mittag sind auch bis 16.00 Uhr Eltern, Schülerinnen und Schüler herzlich eingeladen. Wer sich schon vorher informieren möchte, findet auf der BSZ-Homepage (www.bsz-hechingen.de) den Bildungsnavigator, der einen direkt zu den passenden Schularten leitet und über diese informiert.
Man kann es mittlerweile schon als Tradition bezeichnen, dass das Berufliche Schulzentrum Hechingen (BSZ) vor Weihnachten für den Hechinger Tafelladen spendet. Zwei Wochen lang sammelte die Schulgemeinschaft des BSZ für den Hechinger Tafelladen. Wer konnte und wollte brachte haltbare Lebensmittel wie Mehl, H-Milch, Konserven, aber auch Hygieneartikel mit. Diese wurden dann zwei Wochen vor Weihnachten zum neuen Tafelladen in der Oberen Mühlstraße gebracht Die meterlange Theke des Tafelladens war beladen mit Einkaufstaschen und vollen Kartons aus dem BSZ.
Das Team um Irina Weck bedankte sich herzlich für die gespendeten Sachen und erläuterte einer Klasse des AVdual wie der Tafelladen organisiert ist, wie sich der Verkauf der Produkte gestaltet und mit welchen Schwierigkeiten man zu kämpfen hat. „Die Gebühren für Wasser, Strom und Müll belasten uns stark“, meinte Weck und verwies auf Städte, in denen diese Kosten teilweise oder ganz von der Stadt übernommen werden. Die stellvertretende Schulleiterin Leonie Schneider-Loye sagte zu, den Hechinger Tafelladen auch in den nächsten Jahren weiter zu unterstützen.
Insgesamt 53 Einzelhändler, Industriekaufleute, Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement und Kaufleute für Büromanagement im dritten Lehrjahr der Berufsschule des Beruflichen Schulzentrums Hechingen (BSZ) nutzten die Chance, im Rahmen des Erasmus+-Programms der Europäischen Union drei Wochen im Ausland zu arbeiten. Während es in den letzten Jahren vor allem in die griechische Hauptstadt Athen ging, wurde diesmal auch Malaga in Spanien angeboten, eine Chance, die zehn Azubis gerne ergriffen, denn seit zwei Jahren können Azubis, die aufgrund ihrer Vorbildung Deutsch und Gemeinschaftskunde abwählen wollen, stattdessen Spanisch-Unterricht wählen. Daher lag es nahe, neben Athen, wo man gut mit Englisch durchkommt, auch ein Ziel in Spanien anzubieten.
Sowohl in Athen als auch in Malaga stellten der Alltag und die teils ungewohnte Arbeitskultur die Auszubildenden durchaus vor Herausforderungen. Doch dank dem BSZ-Azubi-Team und der Unterstützung der Erasmus-Partnerorganisationen HostEducation (Athen) und Carlos V Education (Malaga) ließen sich in der Regel sämtliche Probleme lösen. So sammelten die Auszubildenden in den drei Erasmus+-Wochen nicht nur wertvolle berufliche Erfahrungen, sondern entwickelten auch persönliche Kompetenzen, die sie sicherlich nachhaltig prägen werden. „Ich habe viel über mich selbst gelernt, vor allem selbstständig zu sein und mich in neuen Situationen zurechtzufinden. Außerdem konnte ich meine Sprachkenntnisse verbessern, neue Arbeitsmethoden kennenlernen und internationale Kontakte knüpfen. Insgesamt hat mich das Programm sowohl beruflich als auch persönlich gestärkt“, zeigt sich etwa Berivan Kül, Auszubildende zur Kauffrau im Büromanagement bei Biesinger in Haigerloch vom Erasmus+-Programm begeistert. So sieht es auch Kaya-Elain Hahn, Auszubildende zur Industriekauffrau bei Lumitronix in Hechingen. Sie denkt schon an eine baldige Fortsetzung des Auslandsaufeinthaltes: „Ich hatte anfangs gewisse Bedenken, doch ich konnte alle Schwierigkeiten meistern. Nächstes Jahr möchte ich gerne für ein paar Monate allein ins Ausland zu gehen, um dort zu arbeiten. Auch was große Städte angeht, bin ich jetzt viel offener und habe keine Angst mehr, auch mal allein etwas zu unternehmen. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, diese Chance zu nutzen.“
Denn nicht zuletzt ist es dem Großstadtleben direkt am Meer zu verdanken, dass bei aller Arbeit auch der Freizeitspaß der Auszubildenden bestimmt nicht zu kurz kam. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie stark die Erfahrungen aus dem Erasmus+-Programm die Horizonte unserer Auszubildenden erweitern. Für die berufliche und persönliche Entwicklung ist dieses Praktikum von unschätzbarem Wert. Ich finde es fantastisch, wie viele dieses Jahr wieder daran teilgenommen haben. Sicherlich werden dank der Unterstützung unserer Ausbildungsbetriebe auch künftig viele Auszubildende diesen Schritt wagen“, zog Dirk Bantleon, Abteilungsleiter der Berufsschule, ein ausnahmslos positives Fazit des diesjährigen Erasmus+-Programms.